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Mittwoch, 15. Januar 2014

kritische stellungnahme der AL zur BZO-revision.

es geht um geld. 
um viel geld. 
ja, um viel, viel geld.
deshalb natürlich das gejammer von allen seiten. vor allem aber von HEV & Co.

dem zürcher untergeschoss geht
es -zum glück- an den kragen
zwei beispiele: direkt geht es dem zürcher untergeschoss an den kragen. im letzten jahrtausend war für die bauherren plötzlich weihnachten: wer das parterre ein paar centimeter einlochte, kriegte so ein ganzes geschoss dazu, das nicht angerechnet wurde. in der zone W3 darf ein haus gemäss BZO drei wohngeschosse haben. mit dem zürcher untergeschoss waren's plötzlich vier. und mit der dachwohnung gar fünf. das schenkt ein. geld. viel geld. pro jahr zB statt 3 x 3'000 x 12 neu 5 x 3'000 x 12. zweiundsiebzigtausend franken mehr pro jahr für die gleichen land- und leicht höheren baukosten! schon cool...und dann war der mehrwert auch noch steuerfrei! da will 'man' nicht, dass 'der staat' einem das wieder wegnimmt.

fällt weg! dann rollen wieder die rüben statt der rubel
indirekte auswirkungen hat die BZO aber auch. verdichtung in der stadt heisst, dass der siedlungsdruck sinkt. dadurch reduziert sich der (potentielle) wert von land in der peripherie. damit geht auch viel (erhofftes) geld flöten. und da ist 'man' ja auch schon von der kulturlandinitiative unter druck...

zwei von vielen interessen, die mit der revision der zürcher bau- und zonenordnung tangiert werden.
kommt dazu, dass dadurch, dass festgelegt wird, was wie gebaut werden darf, auch der bedarf nach der infrastruktur definiert wird, den die dichtere oder lockerere besiedlung nach sich zieht: migros&coop, audi&VBZ, post&bank, schul&sport etc. noch einmal geld. viel, viel geld.

die AL übt in einer stellungnahme kritik an einer ganzen reihe von punkten der geplanten BZO-teilrevision. denn diese betrifft natürlich nicht nur wer land hat und dies profitorientiert verscherbeln oder bebauen will. baugenossenschaften und miterInnen sind direkt und nachhaltig betroffen. ihre lobby ist aber kleiner und weniger finanzstark. zudem ist die materie von einer gewissen trockenheit...und die raschelt auch im papier der AL.

um dem ganzen etwas leben einzuhauchen laden wir am samstag, 25. januar 2014 um 14 uhr 30 zu einem kleinen BZO-rundgang durch seebach. das wird sicher spannend, denn niggi scherr und catherine rutherfoord kennen quartier und geschichte des bauens in zürich. 

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