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Freitag, 12. September 2014

keinegrenzeseebach - argumente gegen die hetze der scheinargumentierer


Temporäre Wohnsiedlung für Asylsuchende in Leutschenbach 
"Im Sommer/Herbst 2012 errichtet die Fachorganisation AOZ in Zusammenarbeit mit dem Amt für Hochbauten und der Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich auf dem städtischen Areal Zihlacker an der Frohbühlstrasse in Zürich Seebach eine temporäre Wohnsiedlung."
aber die 'wohnsiedlung' steht noch immer nicht. "Seebacher wehren sich gegen Asylzentrum" titelte der Tagi rasch anfang mai 2012. seebacher? in der IG-frohbühl haben sich 'besorgte anwohnerInnen' zusammengeschlossen. besorgt? auf Tele Top kann man sich anhören, was sorgen bereitet: die 'asylanten' könnten mit ihrer anwesenheit die preise für das wohneigentum ins wanken bringen und die hunde quälen! unterstützt wird der 'kampf' der IG von SVP und FDP.
daraus tropft braun und zäh der fremdenhass und schickt sich an, frust und ressentiments einer quartierbevölkerung zu tränken, die unter fluglärm, autobahn, KVA und den wachstumsschmerzen eines gefräsigen neubaubooms am stadtrand leidet. mit den arrivierten spiessern der IG frohbühl und ihren politischen verbündeten gegen das fremde kämpfen, das lenkt ab von problemen, denen gegenüber man sich machtlos fühlt. so einfach...

so einfach nicht! keinegrenzeseebach ist eine antirassistische gruppe in zürich, die sich in bisher vier flugblättern an die quartierbevölkerung richtet. mit einfach, klar und verständlich formulierten argumenten tritt keinegrenzeseebach an, den braunen sumpf der scheinargumentierer trocken zu legen.

wir publizieren hier gerne den kurzen text zum selbstverständnis der gruppe und ihre flugblätter:
keinegrenzeseebach ist eine antirassistische Gruppe in Zürich. Wir wehren uns gegen fremdenfeindliche Migrationspolitik und deren mediale Aufbereitung. Initiativen und Bürgeraktionen wie in Bettwil, Bremgarten oder Zürich-Seebach treten wir entgegen. In Zürich-Seebach wird seit nunmehr zwei Jahren mit juristischen Mitteln ein Container-Asylzentrum verhindert.
keinegrenzeseebach verteidigt das aktuelle System der Asylzentren nicht. Diese Lagerpolitik der Migrationsbehörden bedeutet unter anderem auch Abschottung von MigrantInnen/Flüchtlingen vom Rest der Bevölkerung und heizt die Fremdenfeindlichkeit zusätzlich an.
keinegrenzeseebach will antirassistische Positionen öffentlich sichtbar machen. Wir entwerfen kurze Texte und verteilen die Flugblätter in Zürich-Seebach. 
Bisher erschienen sind:
  1. Kriminell! Wie bitte?
  2. Seebach verslumt? Aber nicht doch: Es boomt!
  3. «Integration!» – gaats no?
  4. «Es können doch nicht alle kommen!» Was für eine herrliche Plattitüde

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