NICHT VERGESSEN:
Am 17. November ist Wahltag: Marionna Schlatter in den Ständerat!

Donnerstag, 9. Januar 2014

Gegen mietrechtliche Wildwest-Methoden - Erklärung der ALfraktion zu Mobimo:Labitzke

die alternative leben...
Am 8. Januar gab Niggi Scherr namens der AL-Fraktion im Zürcher Gemeinderat eine scharfe Erklärung ab gegen die Mobimo und ihren Versuch, mit allen Mitteln eine polizeiliche Räumung und einen Abbruch auf Vorrat auf dem Labitzke-Areal durchzudrücken. Die noch nicht vorhandene Baubewilligung, die zweifelhafte Dringlichkeit der „Altlasten-Sanierung“, die andauernde Anwesenheit von regulären Mieterinnen und Mietern auf dem Areal: all das zeigt nach Ansicht der AL, dass die Voraussetzungen für eine Räumung in keiner Art und Weise erfüllt sind.

...während die profitträume in den himmel wachsen

Keine Brache auf dem Labitzke-Areal!

Die noch nicht vorhandene Baubewilligung, die zweifelhafte Dringlichkeit der „Altlasten-Sanierung“, die andauernde Anwesenheit von regulären Mieterinnen und Mietern auf dem Areal: all das zeigt, dass die Voraussetzungen für eine Räumung in keiner Art und Weise erfüllt sind. Die AL unterstützt die Haltung des Stadtrats, im Dialog eine vernünftige Lösung zu finden und das Entstehen einer ungenutzten Brache zu vermeiden.

Dienstag, 7. Januar 2014

postwendendende reaktion von stadtrat lauber auf den offenen brief der ALzürinord


von wegen! der amtsschimmel wiehere langsam, heisst es immer wieder. nicht in diesem fall. aber es ist ja wahlkampf. der macht dampf. wir bedanken uns also schön artig für die umgehende zustellung der stellungnahme (das können wir hier tun, stadtrat lauber liest, siehe unten, unseren blog). müssen aber im gleichen atemzug anfügen, dass unsere fragen mit dem stadträtlichen schreiben nicht beantwortet sind. vielleicht heisst der titel ja deshalb 'stellungnahme' und nicht 'antwort'.
item.
unter welchem hütchen findet
mein kind ein pültchen?
behaupten kann man, auch als stadtrat, alles. um dann in rollender planung, wie das in den letzten jahren nicht nur in affoltern geschehen ist, die behauptungen laufend anzupassen. wer in affoltern wohnt und hier seine kinder zur schule schickt, weiss das aus erfahrung. und ähnlich ist es auch den eltern in den anderen drei quartieren von zürinord ergangen. wir haben deshalb in unserem schreiben nach zahlen gefragt: " Wir möchten Sie bitten, Ihre Antworten mit Zahlenmaterial aus der Schulraumplanung zu ergänzen, damit wir die Aussagen nachvollziehen können." die zahlen fehlen. und ohne diese magischen zahlen können wir den zaubertrick nicht nachvollziehen, wie all die pavillon-kinder, die im bestehenden und ausgelasteten unter-mittel-oberstufen-system keinen platz fanden, jetzt plötzlich durch hin-und-herschieberei im schulkreis glattal ein pültli in einem oberstufenschulzimmer ergattern sollen.
und diese zahlen kriegen unseres wissens auch die medien nicht. da gibt es wohl nur zwei möglichkeiten: wir beziehen uns auf das öffentlichkeitsprinzip. oder machen den weg über den gemeinderat. 
wir halten sie auf dem laufenden.
aber lesen sie selber:

zu sagen ist noch, dass unsere aussage nicht ganz richtig war. die zusammensetzung des stadtrates hat sich verändert. aber auch heute noch erwarten wir von der regierung dieser stadt, dass sie erkenntnisse umsetzt und nicht verschlampt. wenn 2001 klar war, dass man das schulhaus blumenfeld braucht und dies dann erst mehr als 15 jahre später bezugsbereit ist, dann ist das ein fehler. und man braucht sich nicht wundern, wenn der einem unter die nase gerieben wird. das ist ganz richtig.
ach ja, aus finanzpolitischen überlegungen... hat man aus denen heraus in ledergerbers zeit im leutschenbach eine luxusdenkmal geplant und gebaut und gedacht, die in affoltern draussen werden wohl einfach stillesitzelosefolge?

und noch ein wahlkampf-PS:
lokalinof zürinord hat stadtrat lauber in der ausgabe vom 28.11.13 gefragt, warum er noch einmal antrete. lauber "Ich möchte fortführen, was ich begonnen habe".
lieber nicht!

lokalinfo Zürich Nord hat den offenen brief und die antwort in der ausgabe vom 9.1.14 publiziert (S. 24)

rückschau: AL-neujahrsapéro im helsinki

tolle fete! gute stimmung, viel volk, ein riesen gedränge, das üppige buffet war ein tropfen auf den heissen stein, zu trinken hatte es aber genug.
constantin seibt gab einem launig-witzigen wolff die bühne, die spitzenkandidatInnen bewirteten die gäste: parlamentarierInnen (in spé), die vor lauter flaschenöffnen gar nicht zum parlieren kamen, dafür schwatzten alle andern mit allen andern, so, wie es klang, eher parallel als seriell. die musik versuchte, alles zu übertönen. fast wie armageddon...

verpasst? es gibt mehr! oben recht im blog unter WAS LÄUFT...

und noch ein paar bilder aus helsinki vom papa razzi...
gemeinderat andreas kirstein, kreis 11
die KMU-fraktion, liste 7. kreis 11
seibt siebt wolff

Montag, 6. Januar 2014

Offener Brief an Stadtrat Gerold Lauber zur Raumsituation der schulischen Oberstufe in Zürich Nord

für kindergarten bis mittelstufe werden barackenschulen gestapelt und rund um bestehende
schulhäuser 'pavillons' gestreut. damit alle schülerInnen irgendwie doch noch platz finden.
"und wo sollen die alle hin, wenn sie in die oberstufe kommen?" fragen wir uns.
und diese frage haben wir auch stadtrat lauber gestellt.
die antwort aus dem schuldepartement mag einfach nicht befriedigen (aus dem mail von stadtrat lauber):
"Gemäss den vorliegenden Prognosen erwarten wir tatsächlich steigende SchülerInnenzahlen auf der Sekundarstufe, langfristig, das heisst bis 2021/22 um 14%. Dafür ist aus heutiger Sicht ausreichend Schulraum vorhanden. Insbesondere können in der Schule «Im Birch» noch zusätzliche Klassen aufgenommen werden.
Alle Kinder, die in den neuen Wohnbaugebieten wohnen oder aufgrund neuer Wohnbauprojekte erwartet werden, sind in den Prognosen berücksichtigt. Ebenfalls in die Prognosen einbezogen werden dem Quartier angepasste Zu- und Wegzugsraten sowie der Anteil an Kindern ausserhalb der Regelschulen (Gymnasium, Privat- und Sonderschulen)."
derselbe stadtrat, dieselbe fachstelle für schulraumplanung, haben nicht nur in affoltern mit ihren prognosen versagt, das schulhaus blumenfeld mehr ein halbes jahrzehnt zu spät aufgestellt, viele kinder werden bis zur oberstufe von baracke zu baracke ziehen, fachräume fehlen, turnunterricht wird in einem provisorium erteilt.
und die ersten kinder aus der 'pavillonschule' ruggächer, affoltern, kommen bereits jetzt in die oberstufe. in seebach, ebenfalls ein stark wachsendes quartier, ist die situation nicht anders.
die ALzürinord hat deshalb mit einem offenen brief nachgehakt. wir halten sie auf dem laufenden...

Offener Brief an Stadtrat Gerold Lauber zur Raumsituation der schulischen Oberstufe in Zürich Nord 
Sehr geehrter Herr Stadtrat Lauber
In Ihrer Antwort auf unsere detaillierten Nachfragen zur Schulraumplanung der Oberstufe in Zürich Nord haben Sie uns schriftlich mitgeteilt:
Gemäss den vorliegenden Prognosen erwarten wir tatsächlich steigende SchülerInnenzahlen auf der Sekundarstufe, langfristig, das heisst bis 2021/22 um 14%. Dafür ist aus heutiger Sicht ausreichend Schulraum vorhanden. Insbesondere können in der Schule «Im Birch» noch zusätzliche Klassen aufgenommen werden.
Ihre Antwort erstaunt: Nachdem es vor der Neubautätigkeit im Gebiet Zürich Nord genug Platz vom Kindergarten bis zur Oberstufe in den Schulen hatte, mussten die Planungen in den letzten Jahren permanent angepasst werden und immer mehr Kinder wurden in Schulhauspavillons unterrichtet. Wie ist es dann möglich, dass nun, da diese Kinder sukzessive in die Oberstufe kommen, es dort plötzlich genug Platz haben soll? Der lapidare Hinweis auf zusätzliche Klassen im Schulhaus „Im Birch“ mag uns nicht befriedigen. Zudem fragen wir uns, wie der aufgrund der zahlreichen Wohnbauprojekte weiterhin wachsende Raumbedarf in der Unterstufe und in den Betreuungseinrichtungen gedeckt werden soll.Wir erlauben uns deshalb, hier in der Form eines offenen Briefes nachzuhaken.
  • Ab wann wird ein Grossteil der Oberstufenschulkinder aus Affoltern in Oerlikon in die Schule gehen?
  • Wann wird das Schulhaus Blumenfeld erweitert? Falls das gar nicht geplant ist, warum nicht?
  • Wird die Pavillonschule Ruggächer nach der Fertigstellung des Schulhauses stehen bleiben? Welche Form der Nutzung ist dann geplant?
  • Wo werden im Schulkreis Glatttal weitere Pavillons aufgestellt, um den Bedarf zu decken? Sind auch für die Oberstufe Pavillons geplant?
  • Wie wird der künftige Bedarf an Betreuungsraum abgedeckt? Wo und wie werden die Kinder gemäss Planung ihr Mittagessen einnehmen?
 Zürich Nord und insbesondere der Kreis 11 ist ein gebranntes Kind in Sachen Schulraumplanung. Wir werden uns mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Fehler in der Planung der Schulräume für die Unterstufe nicht auf der Oberstufe wiederholt werden. Wir möchten Sie bitten, Ihre Antworten mit Zahlenmaterial aus der Schulraumplanung zu ergänzen, damit wir die Aussagen nachvollziehen können. Gerne sind wir bereit, mit Ihnen und der Bevölkerung in Zürich Nord diese Fragen im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung zu diskutieren.
Mit freundlichen Grüssen und den besten Wünschen zum Jahreswechsel.
gez. Andreas KirsteinGemeinderat AL, Kreis 11

Mittwoch, 25. Dezember 2013

quartierflyer der ALzürinord

zum weiter verteilen auf papier, per mail, twitter, facebook!
der geht in 20'000 briefkästen in zürinord...
und hier noch als pdf


Samstag, 21. Dezember 2013

es ist wahlkampf...

na ja, es heisst ja auch wahlKAMPF, kein wunder also, dass FDP und NZZ, die rechten also, gegen unseren ALstadtrat richi wolff in den kampf ziehen. die rechten gegen die linken. kämpfen. das ist auch richtig so.
oh! der löwe ist schon ganz blau...
dann, denkt man, doch viel lieber
einen roten wolff
ALgemeinderat niggi scherr hat den kampf der rechten partei und ihres rechten blattes gut dokumentiert und kommentiert. den ausschlag gegeben hat wohl der unsägliche schrieb von michael baumann in der NZZ vom letzten donnerstag. man sollte sich das selber rein ziehen, das portrait über wolff sagt mehr über den schreiberling als über den beschriebenen. nun, das gehört auch zum kampf: schlecht geführte streiche mit stumpfem schwert...
niggi scherr zitiert in seiner zusammenstellung einen leserbrief aus genf, den ich hier weiter zitiere. weil der schluss falsch ist:
„Vom fernen Genf aus fällt mir auf, wie systematisch die NZZ negativ über den linksalternativen Zürcher Stadtrat Richard Wolff berichtet, ohne dabei handfeste Argumente für dessen angebliche Unfähigkeit zu liefern. Interesssant ist doch, dass der grosse Skandal, auf den manch derart eingestimmter Leser gespannt wartet, bisher ausgeblieben ist. Nicht einmal die Räumung de Binz-Areals gab etwas her. Bisheriger Schlusspunkt ist der Kommentar (NZZ 14. 12. 13), wonach der Departementschef diffus für Missstände bei der «Sitte» verantwortlich gemacht wird, die ihren Anfang längst vor Beginn seiner Amtszeit genommen haben. Der Kommentar schliesst erwartungsgemäss mit dem Wunsch nach einer Abwahl. Mit Verlaub - eine solch diffuse, parteipolitisch motivierte Stimmungsmache ist unfair und der NZZ unwürdig.“
niggi scherrs schlusssatz darunter: "Dem ist nichts beizufügen." einspruch! muss ich da sagen, dem füge ich ganz gern noch etwas hinzu - denn die 'diffuse, parteipolitisch motivierte Stimmungsmache ist [...]" der NZZ sehr wohl würdig. weil ja eben wahlkampf ist.
und hier also, was beizufügen wäre:
Wenn wir vom Feind bekämpft werden; dann ist das gut; denn es ist ein Beweis, daß wir zwischen uns und dem Feind einen klaren Trennungsstrich gezogen haben.
Wenn uns der Feind energisch entgegentritt, uns in den schwärzesten Farben malt und gar nichts bei uns gelten läßt, dann ist das noch besser; denn es zeugt davon, daß wir nicht nur zwischen uns und dem Feind eine klare Trennungslinie gezogen haben, sondern daß unsere Arbeit auch glänzende Erfolge gezeitigt hat.
das ist nicht der berühmte chinesische philosoph sun tzu, den 'der moderne manager' lange so gerne zitierte, das ist mao zedong, den heute auch die linken nicht mehr gerne zitieren
aber hier passt er.

PS
und schreiberling baumann widmete seine feder besser seiner freude an domestizierten wildpferden als wölffe zu jagen.
PS2
...wir nicht das kind mit dem bade ausschütten wollen, weil wir die professionelle arbeit vieler die für die NZZ schreiben sehr wohl schätzen, so sie denn ihre arbeit nicht der politisch motivierten stimmungsmache unterordnen (müssen; wes brot ich ess, des lied ich sing...). 

Montag, 16. Dezember 2013

Bar du Nord mit ALzürinord im KuBaA - am Donnerstag, 16.1.2014



die Bar du Nord ist inzwischen eine institution im quartier. und im KuBaA. wie ja auch das KuBaA eine ist. hier draussen, im norden zürichs, knapp am rande der stadt - würden die leute von der flat-zurich-society sagen...
item.
am 16. jänner stösst die ALzürinord zur Bar du Nord, wir trinken mit und mit dabei sind andreas kirstein, ALgemeinderat und, nach der kommissionssitzung, auch ALstadtrat richi wolff. der von der polizei. 
wichtig: es ist bar. und nur insoweit eine veranstaltung mit reden als jede bar eine veranstaltung mit reden ist (und trinken, natürlich...). klar machen wir von der ALzürinord das auch, weil am 9.2.14 wahlen sind und man andreas, richi und die AL wählen kann. warum kann man die beim bier gleich selber fragen...

Mittwoch, 11. Dezember 2013

budgetdebatte - wahlkrampf des 'tagi': "Jetzt wollen sogar die Alternativen beim Velo sparen"

der tagesanzeiger titelt online "Jetzt wollen sogar die Alternativen beim Velo sparen" - und macht mit im wahlkrampf der SP gegen die AL. was ist da dran? ist da was dran? nein, nichts.
die stellungnahme von andreas kirstein, ALgemeinderat aus zürinord, fundiert und differenziert:
Die AL ist selbstverständlich der Meinung, dass das Konzept "Stadtverkehr 2025" so umgesetzt werden muss, wie es der Gemeinderat beauftragt hat. Dazu gehören auch die Schaffung entsprechender Stellen im Tiefbauamt. Allerdings ist die AL auch dezidiert der Meinung, dass dem permanenten Stellenwachstum der Stadt Zürich ein Riegel geschoben werden muss. Es sind Stellen im Tiefbauamt umzuwidmen: Weg von der Auto- und ÖV-orientierten Verkehrsplanung zu einer stärkeren Gewichtung des Veloverkehrs. Das ist und bleibt das Credo der AL. Zur Erläuterung:  das Tiefbauamt hat 286,3 Stellen, darunter 67,3 ProjektleiterInnen, dazu 10 Leiterinnen der verschiedenen Teams, 7 Gebietsmanager
Strassen, 5,5 Gestalterinnen öffentlicher Raum und und und -  und sie haben nicht alle Stellen besetzt. Die Anstellung von zwei Projektleitern mit Fokus Velo ist ungefährdet, wenn der Gemeinderat unserem Antrag zustimmt.
dem ist nichts hinzuzufügen...

Sonntag, 8. Dezember 2013

wolff-geschichten im magazin

miklós gimes erzählt  in "Das Magazin" N° 49 wolff-geschichten. gimes hat richi wolffs einstieg als polizeivorsteher begleitet, mit freunden, bekannten und mitbewohnern von richi gesprochen. eine home-story eines wochenend-magazins, aber durchaus lesenswert.
Wolff nahm den Job an. «Okay», sagte er sich, «dann machen wir es gut, die beste Polizei der Welt.» Möglichst wenig Tränengas und Gummigeschosse, «sonst sind wir wieder in den Achtzigerjahren und ich mache die undankbare Arbeit, wo die Politik versagt hat». Ich habe Wolff gefragt, ob ich seinen Einstieg als Polizeichef begleiten dürfe. Da prallen zwei Kulturen aufeinander. Zwei Welten. Zwei Denkweisen. Hier eine straff geführte hierarchische Organisation. Dort ein Intellektueller mit wirren Haaren und einer Vergangenheit als Mitarbeiter der Roten Fabrik, Hausmann und Vertreter von allen möglichen Basisgruppen und Bürgerinitiativen. Wenn im Zürcher Gemeinderat die Polizei kritisiert wird, ist meist die Alternative Liste dahinter. Und jeder ausgeschaffte Asylbewerber sei einer zu viel.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Wahlstand am 30.11.13
Mit Richi Wolff auf Wahltour.
So kalt war es ja dann doch nicht. Vielleicht sogar der wärmste Tag des Wahl-kampfes.

Danke an alle die mitgeholfen haben und vor allem Dank an Richi und die vielen interessierten PassantInnen.


Eine Gemeinderatssitzung, die man am liebsten schnell vergessen hat ...

...deshalb mit einiger Verspätung ein paar Bemerkungen. Mal abgesehen, davon dass meine AL-Kollegin Andrea Leitner mit Bravour zum ersten Mal eine Weisung vorgestellt hat (städtische Beiträge für den Verein Arche) war es eine der zahlreichen wenig erbaulichen Sitzungen mit Themenlast Auto und Verkehr. Die Übungsanlage ist dabei in Variationen immer etwa die gleiche: Matthias Probst, Grüne provoziert mit anti-autofahrersprüchen aus der Anarchotrickkiste und die Gegenseite reagiert gleichsam auf Druckknopf mit gespielter Empörung über die links-grün-alternative Ideologielastigkeit. Als Gegengift zu so viel Dumpfbackigkeit empfehle ich das Interview mit dem Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher, das bereits 2007 unter dem Titel „Das Auto macht uns total verrückt“in der Zeit erschienen ist.